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2. Schulmagazin

13 Schulmagazin schöflichen Berufskollegs, freut sich über das neue Gebäude. „Es ist wichtig, dass endlich die gesamte Schülerschaft an einem Ort miteinander arbeiten kann“, sagt er. Schulleiter Müller-Neuendorf resümierte bilan- zierend, dass nach mehr als 10 Jahren intensiver Vorplanung mit zahlreichen Gesprächen, Pla- nungssitzungen, großen Hoffnungen und zwi- schenzeitlichen Rückschlägen es heute endlich soweit sei. Man sei hier auf der Baustelle zusam- mengekommen und als Schulleiter freue er sich außerordentlich darüber, dass sich gerade mit der Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude des Erzbischöflichen Berufskollegs auch die Gestalt seiner eigenen beruflichen Tätigkeit schließe. Den Grundstein zu setzen als Symbol für ein zu- künftiges Miteinander unter einem neuen gemein- samen Dach, sei Anlass genug, dieses Ereignis auch gebührend zu feiern. Mit dem Neubau seines Berufskollegs nehme das Erzbistum Köln als Bauherr viel Geld in die Hand und investiere damit in die berufliche Zukunft junger Menschen. ErzieherInnen, KinderpflegerIn- nen, HeilerziehungspflegerInnen und Heilpädago- gInnen sind die klassischen sozialpädagogischen Berufe für die das Erzbischöfliche Berufskolleg ausbilde. Hinzu kämen die studienbezogenen Ab- schlüsse des Abiturs und des Fachabiturs. Dies sei, so Müller-Neuendorf, ein klares und vor allem tatkräftiges Bekenntnis des Erzbistums zu seinem bildungs- und sozialpolitischen Engage- ment auf diesem wichtigen gesellschaftlichen Feld der Bildung und Ausbildung. Dass dies möglich geworden sei, dazu bedurfte es zu klein sein oder zu groß sein. Der bisherige An- zug des Berufskollegs habe zwar schon ganz gut gepasst, aber die Teile dieses Anzugs hätten noch ein bisschen verstreut herumgelegen. Nun bekom- me das Berufskolleg einen neuen Anzug; einen, der passe, und einen, der – wenn man so wolle – voll- ständig sei. Er wünschte dem Erzbischöflichen Berufskolleg, den Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitern und Gästen für die Zu- kunft vor allem den Segen des menschenfreundli- chen Gottes. Bislang fand der Unterricht an drei Standorten im Stadtgebiet in sanierungsbedürftigen Gebäuden statt. „Das Pendeln wird endlich ein Ende haben“, sagt Prälat Gerd Bachner, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Er unterstreicht die Nähe zur Gemeinde und erhofft sich „einen anregenden Gedankenaustausch zwischen Schule und Kirche“. Bachner: „Mit unserem Berufskolleg wollen wir jungen Menschen Zukunft eröffnen und sie stark machen für die Herausforderungen von morgen“, sagte Bachner. „Sie sollen die Zukunft nicht nur erwarten, sondern gestalten.“ Wichtiger als das Haus aus Stein seien in der Sprache der Bibel die „lebendigen Steine“, nämlich die Menschen, die diese Schule zukünftig mit Leben erfüllen. Er dankte Planern, Bauleuten, Kollegium und Stu- dierenden, die auch die Feier musikalisch mitge- stalteten, für die bisherige gemeinschaftliche Zu- sammenarbeit.“ Manfred Müller-Neuendorf, Schulleiter des Erzbi-

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